Sich vorstellen auf Deutsch

Triffst du eine Person oder mehrere Personen zum ersten Mal, gehört das Vorstellen dazu. Du erzählst den anderen etwas über dich.

Damit dir das auf Deutsch gelingt, findest du in diesem Text ganz viele Beispielsätze. Du erfährst, wie du nach dem Namen, dem Alter, der Herkunft oder dem Wohnort einer anderen Person fragst.

Ich erkläre dir auch, wie du auf solche Fragen antworten kannst. Zudem findest du Beispiele, wie ein Gespräch über Hobbys, die Arbeit oder die Familie weitergehen kann.

Ganz am Schluss findest du drei Beispiele, wie du dich einer ganzen Gruppe vorstellen kannst. Dann reihst du alle Informationen über dich aneinander.

Also lies dir die Beispiele durch und lerne, wie du dich auf Deutsch vorstellst.

Sich auf deutsch vorstellen. Grafisch erklärt mit Beispielen.

Wann solltest du dich auf Deutsch vorstellen?

Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen du dich auf Deutsch vorstellen kannst oder musst.

Stell dir vor, du bist in Deutschland mit einer Reisegruppe unterwegs. Dann ist es nützlich, wenn du dich auf Deutsch vorstellen kannst. So wissen die anderen in der Gruppe, wer du bist.

Oder was ist, wenn du in eine Sprachschule gehst oder ein Studium in Deutschland beginnst? Auch dann ist es toll, wenn du einige Sätze zu dir auf Deutsch sagen kannst.

Es kann auch sein, dass du auf einem Ausflug oder einer Party jemanden triffst – zum Beispiel einen Deutschen oder eine Deutsche. Die Person wird sich freuen, wenn du dich in seiner oder ihrer Muttersprache vorstellst.

Sich auf Deutsch vorzustellen, hilft dir auch, wenn du etwas über eine Person erfahren möchtest. Du kannst Fragen stellen und die Antworten verstehen.

Tipp

Bist du dir noch unsicher bei der deutschen Aussprache? Auf der Seite deutsches Alphabet mit Aussprache findest du hilfreiche Erklärungen und tolle Übungen.

Sich auf Deutsch einer Person vorstellen und nachfragen

Triffst du eine neue Person und möchtest mit ihr in Kontakt kommen, solltest du dich vorstellen. Wie das genau geht, erkläre ich dir Schritt für Schritt.

Deutsche Begrüßung

Starte ein Gespräch mit einer Begrüßung wie:

Anna: Hallo, wie geht es dir?

Martina: Danke, mir geht es gut und dir?

Anna: Mir geht es auch gut. / Mir geht es nicht (so) gut.

Kennst du die andere Person nicht, wählst du die Höflichkeitsform – du siezt die Person oder sagst nicht “du”:

Frau Zwolinska-Simon: Hallo, wie geht es Ihnen?

Frau Schmitt: Danke, mir geht es gut und Ihnen?

Frau Zwolinska-Simon: Mir geht es auch gut.

Tipp

Passe das “Hallo” der Tageszeit an. Sage “guten Morgen”, “guten Tag” oder “guten Abend”. Aber Achtung: “Gute Nacht” sagst du auf Deutsch nur zur Verabschiedung! “Gute Nacht” heißt in etwa “Schlaf gut”.

Auf Deutsch nach Name und Alter fragen

Danach kannst du die Person nach dem Namen und Alter fragen:

Martina: Wie heißt du? / Wie ist dein Name?

Anna: Ich heiße Anna und wie heißt du? / Mein Name ist Anna und wie ist dein Name?

Martina: Ich heiße Martina. / Mein Name ist Martina.

Martina: Wie alt bist du?

Anna: Ich bin 30 (dreißig) Jahre alt und wie alt bist du?

Martina: Ich bin 28 (achtundzwanzig) Jahre alt.

Tipp

Du weißt nicht, wie die deutschen Zahlen gehen? Kein Problem, dann schau hier auf meiner Website bei den deutschen Zahlen nach.

Kennst du die Person (noch) nicht, wechsle in die Höflichkeitsform – die für Frauen und Männer gilt:

Frau Schmitt: Wie heißen Sie? / Wie ist Ihr Name?

Frau Zwolinska-Simon: Ich heiße Anna Zwolinska-Simon und wie heißen Sie? / Mein Name ist Anna Zwolinska-Simon und wie ist Ihr Name?

Frau Schmitt: Ich heiße Martina Schmitt. / Mein Name ist Martina Schmitt.

Frau Schmitt: Wie alt sind Sie?

Frau Zwolinska-Simon: Ich bin 30 (dreißig) Jahre alt und wie alt sind Sie?

Frau Schmitt: Ich bin 28 (achtundzwanzig) Jahre alt.

Merk dir

Das Verb “sein” ist unregelmäßig: ich bin, du bist, er/sie/es ist, wir sind, ihr seid, sie/Sie sind. Du wirst dieses Verb häufig brauchen. Auf meiner Website kannst du mehr zum Verb “sein” erfahren.

Auf Deutsch nach Herkunft und Wohnort fragen

Möchtest du etwas über die Herkunft oder den Wohnort wissen, fragst du so:

Maria: Woher kommst du? / Aus welchem Land kommst du?

Simon: Ich komme aus Deutschland und woher kommst du?

Maria: Ich komme aus Italien.

Simon: Wo wohnst du (jetzt)? / Wo lebst du (jetzt)?

Maria: Ich wohne in Köln und wo lebst du?

Simon: Ich lebe seit 3 Jahren in München.

Höflichkeitsform bei fremden Personen:

Frau Torres: Woher kommen Sie? / Aus welchem Land kommen Sie?

Herr Koch: Ich komme aus Deutschland und woher kommen Sie?

Frau Torres: Ich komme aus Mexiko.

Herr Koch: Wo wohnen Sie (jetzt)? / Wo leben Sie (jetzt)?

Frau Torres: Ich wohne in Köln und wo leben Sie?

Herr Koch: Ich lebe in München.

Weitere Angaben bei der Vorstellung auf Deutsch

Wenn du mehr als nur den Namen, das Alter und die Herkunft wissen möchtest, geht das so:

Auf Deutsch nach Sprachen fragen

Du fragst dich, welche Sprachen die andere Person spricht? Dann kannst du danach fragen:

Julia: Welche Sprachen sprichst du?

Hans: Ich spreche Deutsch, Englisch und Französisch. Welche Sprachen sprichst du?

Julia: Ich spreche Deutsch, Englisch und Italienisch.

Hans: Wie gut sprichst du Deutsch?

Julia: Ich spreche nur ein bisschen Deutsch und wie gut sprichst du Deutsch?

Hans: Deutsch ist meine Muttersprache, ich spreche fließend Deutsch. Was ist deine Muttersprache?

Julia: Meine Muttersprache ist Italienisch.

Wenn du der Person nicht “du” sagen willst, stellst du die Fragen so:

Frau Rossi: Welche Sprachen sprechen Sie?

Herr Bauer: Ich spreche Deutsch, Englisch und Französisch. Welche Sprachen sprechen Sie?

Frau Rossi: Ich spreche Deutsch, Englisch und Italienisch.

Herr Bauer: Wie gut sprechen Sie Deutsch?

Frau Rossi: Ich spreche nur ein bisschen Deutsch und wie gut sprechen Sie Deutsch?

Herr Bauer: Deutsch ist meine Muttersprache, ich spreche sehr gut Deutsch. Was ist Ihre Muttersprache?

Frau Rossi: Meine Muttersprache ist Italienisch.

Auf Deutsch nach der Familie fragen

Möchtest du auch etwas über die Familie der Person wissen, dann stellst du zum Beispiel diese Fragen:

Kevin: Hast du Geschwister?

Markus: Ja, ich habe zwei Geschwister, einen Bruder und eine Schwester. Hast du Geschwister?

Kevin: Nein, ich habe keine Geschwister, ich bin ein Einzelkind.

Markus: Bist du verheiratet?

Kevin: Nein, ich bin Single. Bist du verheiratet?

Markus: Ja, ich bin verheiratet.

Kevin: Hast du Kinder?

Markus: Ja, ich habe ein Kind, eine Tochter. Hast du Kinder?

Kevin: Ja, ich habe zwei Söhne.

Ich zeige dir wieder, wie du in die Höflichkeitsform wechseln kannst:

Herr Weber: Haben Sie Geschwister?

Herr Fischer: Ja, ich habe zwei Geschwister, einen Bruder und eine Schwester. Haben Sie Geschwister?

Herr Weber: Nein, ich habe keine Geschwister, ich bin ein Einzelkind.

Herr Fischer: Sind Sie verheiratet?

Herr Weber: Nein, ich bin Single. Sind Sie verheiratet?

Herr Fischer:Ja, ich bin verheiratet.

Herr Weber: Haben Sie Kinder?

Herr Fischer: Ja, ich habe ein Kind, eine Tochter. Haben Sie Kinder?

Herr Weber: Ja, ich habe zwei Söhne.

Auf Deutsch nach Arbeit, Studium oder Schule fragen

Interessierst du dich für den Beruf oder die Ausbildung deines Gegenübers, helfen dir diese Fragen und Antworten:

Elena: Was machst du beruflich? / Was arbeitest du?

Tina: Ich arbeite als Verkäuferin und studiere noch nebenbei.

Elena: Was studierst du?

Tina: Ich studiere Lehramt im dritten Semester. Was hast du für einen Job?

Elena: Ich gehe noch in die Schule. Nächstes Jahr beginne ich eine Ausbildung zur Pflegefachfrau.

Tina: Welche Schule besuchst du?

Elena: Ich bin in der 11. Klasse einer Realschule.

Der Dialog in der Höflichkeitsform würde so gehen:

Frau Weber: Was machen Sie beruflich? / Was arbeiten Sie?

Frau Schneider: Ich arbeite als Verkäuferin und studiere noch nebenbei.

Frau Weber: Was studieren Sie?

Frau Schneider: Ich studiere Lehramt im dritten Semester. Was haben Sie für einen Job?

Frau Weber: Ich gehe noch in die Schule. Nächstes Jahr beginne ich eine Ausbildung zur Pflegefachfrau.

Frau Schneider: Welche Schule besuchen Sie?

Frau Weber: Ich bin in der 11. Klasse einer Realschule.

Auf Deutsch nach Hobbys fragen

Triffst du eine Person zum ersten Mal, möchtest du sicher etwas über die Hobbys wissen. Du kannst so nach den Freizeitaktivitäten fragen:

Tim: Was sind deine Hobbys? / Was machst du in deiner Freizeit?

Kai: Ich mache gerne Sport, höre viel Musik und spiele Gitarre. Was sind deine Hobbys?

Tim: Ich spiele Fußball, gehe oft ins Fitnessstudio und treffe mich mit Freunden.

Tim: Wie lange spielst du schon Gitarre und welche Musik hörst du?

Kai: Ich spiele schon seit 5 Jahren Gitarre und höre gerne Rockmusik.

Kai: Spielst du Fußball bei einem Verein?

Tim: Ja, ich spiele bei einem Verein in meiner Stadt. Spielst du auch gerne Fußball?

Kai: Nein, aber ich schaue gerne Fußball. Wie lange spielst du schon Fußball?

Tim: Ich spiele schon seit über 10 Jahren Fußball.

Kennst du die andere Person noch nicht gut, wechselst du wieder auf das “Sie”:

Herr Meier: Was sind Ihre Hobbys? / Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Herr Hoffmann: Ich mache gerne Sport, höre viel Musik und spiele Gitarre. Was sind Ihre Hobbys?

Herr Meier: Ich spiele Fußball, gehe oft ins Fitnessstudio und treffe mich mit Freunden.

Herr Meier: Wie lange spielen Sie schon Gitarre und welche Musik hören Sie?

Herr Hoffmann: Ich spiele schon seit 5 Jahren Gitarre und höre gerne Rockmusik.

Herr Hoffmann: Spielen Sie Fußball bei einem Verein?

Herr Meier: Ja, ich spiele bei einem Verein in meiner Stadt. Spielen Sie auch gerne Fußball?

Herr Hoffmann: Nein, aber ich schaue gerne Fußball. Wie lange spielen Sie schon Fußball?

Herr Meier: Ich spiele schon seit über 10 Jahren Fußball.

Sich auf Deutsch einer Gruppe vorstellen

Stellst du dich einer Reisegruppe oder einer Klasse vor, dann sieht das etwas anders aus. Dann solltest du wichtige Angaben zu dir aneinanderreihen. Ich habe dir drei Beispiele, wie das aussehen könnte:

Guten Abend, mein Name ist Anna Zwolinska-Simon und ich bin 30 Jahre alt. Ich komme aus Polen und wohne in Berlin. Meine Muttersprache ist Polnisch, ich spreche aber auch Deutsch, Englisch und ein bisschen Italienisch. Ich habe Dolmetschen und Übersetzen studiert, heute arbeite ich als Autorin und Deutschlehrerin. In meiner Freizeit lese ich viel, ich reise gerne und ich gehe oft wandern.

Hallo, ich heiße Natalia Costa und ich bin 28 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus Argentinien und wohne jetzt in Stuttgart. Ich spreche ein bisschen Deutsch und fließend Spanisch. Ich bin verheiratet und habe eine Tochter. Meine Hobbys sind Fahrradfahren, Malen und Singen.

Guten Tag, mein Name ist Robin Sommer und ich bin 40 Jahre alt. Ich lebe seit 10 Monaten in Zürich und komme aus Deutschland. Deutsch ist meine Muttersprache, ich spreche aber auch fließend Englisch und Französisch. Ich habe Medizin studiert und arbeite als Arzt. Meine Frau und meine zwei Söhne leben mit mir in Zürich. Meine Eltern und mein Bruder wohnen in Deutschland. In meiner Freizeit gehe ich gerne Motorradfahren oder spiele Basketball.

Tipp

Du möchtest noch mehr Deutsch lernen? Das ist super, da kann ich dir helfen. Schau dir doch mein Grammatik Buch an. Darin findest du hilfreiche Erklärungen und viele Grafiken, um schnell und einfach Deutsch zu lernen.

Typische deutsche Sätze für Anfänger

Du planst einen Ausflug nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz? Aber du sprichst kein Deutsch? Dann rate ich dir, ein paar deutsche Sätze auswendig zu lernen!

Ich erkläre dir, weshalb du als Anfänger typisch deutsche Sätze brauchst. Danach zeige ich dir auf, welche Satzarten es gibt und wie du solche Sätze selber bilden kannst.

Am Ende des Artikels findest du 60 typisch deutsche Sätze für Anfänger, die du auswendig lernen kannst. So kommst auch du im deutschen Alltag zurecht.

Typische deutsche Sätze für Anfänger. Grafisch erklärt.

Weshalb brauchst du als Anfänger typisch deutsche Sätze?

Du willst einen Kurzurlaub in Deutschland machen? Du planst einen längeren Aufenthalt in der Schweiz? Oder du möchtest die deutsche Sprache kennenlernen?

Dann ist es gut, wenn du ein paar deutsche Sätze kannst. Warum? Weil du so nach wichtigen Sachen fragen oder auch Sachen über dich und andere sagen kannst.

Das ist zum Beispiel notwendig, wenn du nach dem Weg fragen willst, im Restaurant essen möchtest oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reist. Auch bei einem medizinischen Notfall ist es hilfreich, wenn du ein paar Sätze auf Deutsch kennst.

Tipp

Du kennst die deutsche Sprache noch gar nicht? Dann schau dir doch meine Seite mit dem deutschen Alphabet und der Aussprache an. Mit etwas Übung sagst du die deutschen Sätze für Anfänger bestimmt richtig.

Wie bildest du als Anfänger typisch deutsche Sätze?

Im Deutschen brauchst du als Anfänger unterschiedliche Sätze. Ich möchte dir die vier wichtigsten Satzarten kurz vorstellen:

W-Fragesatz

Wichtige Fragesätze beginnen im Deutschen mit einem W-Wort. Ein W-Wort ist zum Beispiel wie, was, wo oder wer.

So sind “Wo wohnst du?” oder “Wie heißt du?” typische W-Fragesätze. Die Antworten lauten dann: “Ich wohne in Dortmund.” oder “Ich heiße Anna.”

Bei W-Fragesätzen steht am Anfang das W-Wort. Danach kommt ein konjugiertes Verb und dann ein Personalpronomen.

Wenn du üben möchtest, wie solche W-Fragesätze gehen, dann schau bei meinen Online-Übungen zu W-Fragen nach.

Ja-/Nein-Fragesatz

Du kannst aus W-Fragesätzen auch Ja-/Nein-Fragesätze machen. Dann fehlt das W-Wort und du startest den Satz direkt mit dem Verb.

“Wohnst du in Dortmund?” oder “Heißt du Martina?” sind typische Beispiele für Ja-/Nein-Fragesätze. Weshalb? Weil du einfach mit “Ja” oder “Nein” antworten kannst.

Möchtest du einen ganzen Satz als Antwort, sagst du: “Ja, ich wohne in Dortmund.” oder “Nein, ich heiße Anna.”

Aussagesatz

Der Aussagesatz ist die Antwort auf einen W-Fragesatz. So sind “Ich wohne in Dortmund.” und “Ich heiße Anna.” typische Aussagesätze.

Beim Aussagesatz ist die Reihenfolge genau umgekehrt zum W-Fragesatz. Zuerst kommt das Personalpronomen, dann das konjugierte Verb und zum Schluss die Antwort wie der Ort oder der Name.

Ausrufesatz

Ein Ausrufesatz oder auch Imperativsatz enthält immer einen Befehl. Du forderst etwas und deshalb brauchst du den Imperativ des Verbs (Befehlsform).

“Geh weg!”, “Hilf mir!” oder “Komm zu mir!” sind klassische Ausrufesätze. Wie du siehst, steht das Verb im Imperativ am Satzanfang. Ein Personalpronomen brauchst du nicht zwingend.

Merk dir

Auch zum Imperativ habe ich dir eine Seite mit Theorie und Übungen zusammengestellt. Möchtest du diese Verbform üben, dann schau hier beim Imperativ nach.

60 typisch deutsche Sätze für Anfänger

Jetzt weißt du schon, wie du typisch deutsche Sätze für Anfänger bildest. Im nächsten Abschnitt lernst du 60 typisch deutsche Sätze, die du im Alltag gut gebrauchen kannst.

10 typische deutsche Sätze für die Begrüßung und Verabschiedung

  1. Hallo. / Hallo zusammen. / Herzliches Willkommen.
  2. Guten Morgen. / Guten Tag. / Guten Abend.
  3. Tschüss. / Schönen Tag noch. / Mach’s gut.
  4. Gute Nacht. / Schlaf gut.
  5. Auf Wiedersehen. / Bis bald. / Bis dann. / Bis morgen.
  6. Wie geht es dir? / Wie geht es Ihnen?
  7. Was geht? / Alles klar? / Wie läuft’s?
  8. Mir geht es gut und dir? / Mir geht es gut und Ihnen?
  9. Mir geht es nicht (so) gut und dir? / Mir geht es nicht (so) gut und Ihnen?
  10. Moin. (Begrüßung im Norden Deutschlands) / Servus. (Begrüßung im Süden Deutschlands und Österreich) / Ciao. (Verabschiedung im Süden Deutschlands)
Tipp

Kennst du eine Person noch nicht, dann brauchst du die Höflichkeitsform. Du siezt diese Frau oder diesen Mann und sagst nicht “du”, sondern “Sie”.

10 typische deutsche Sätze für das Kennenlernen

  1. Wie heißt du? / Wie heißen Sie?
  2. Ich heiße … und du? / Ich heiße … und Sie?
  3. Wie ist dein Name? / Wie ist Ihr Name?
  4. Mein Name ist … und deiner? / Mein Name ist … und Ihrer?
  5. Es freut mich, dich kennenzulernen! / Es freut mich, Sie kennenzulernen!
  6. Woher kommst du? / Woher kommen Sie?
  7. Ich komme aus … und du? / Ich komme aus … und Sie?
  8. Wie alt bist du? / Wie alt sind Sie?
  9. Ich bin … Jahre alt und du? / Ich bin … Jahre alt und Sie?
  10. Erzähl mir ein bisschen über dich! / Erzählen Sie ein bisschen über sich!

20 typische deutsche Sätze für den Alltag

  1. Wie spät ist es?
  2. Es ist … Uhr.
  3. Wie viel kostet das?
  4. Das kostet … Euro.
  5. Wie viel kostet ein Ticket nach …?
  6. Ein Ticket nach … kostet … Euro.
  7. Wie komme ich zum Bahnhof / Hotel?
  8. Wann fährt der Bus / Zug?
  9. Der Bus / Zug fährt um … Uhr.
  10. Muss ich umsteigen?
  11. Der Zug hat 5 Minuten Verspätung.
  12. Welche Linie fährt zum / nach …?
  13. Kannst du mir bitte helfen? / Können Sie mir bitte helfen?
  14. Entschuldigung, wo ist die Toilette / der Taxistand?
  15. Ist dieser Platz noch frei?
  16. Ich hätte gerne ein Bier / ein Brötchen / eine Wurst.
  17. Könnte ich bitte die Rechnung haben?
  18. Darf ich mal durch?
  19. Entschuldigung, ich habe dich nicht verstanden. / Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden.
  20. Bitte warte einen Moment. / Bitte warten Sie einen Moment.
Tipp

Die Zahlen und die Uhrzeiten sind im deutschen Alltag wichtig. Schau einmal, hier kannst du die deutschen Zahlen kennenlernen. Erklärungen zur deutschen Uhrzeit findest du auch bei mir.

10 wichtige deutsche Sätze für die Konversation

  1. Entschuldigung. / Sorry. / Verzeihung. / Es tut mir leid.
  2. Danke. / Vielen Dank. / Herzlichen Dank. / Ich danke dir. / Ich danke Ihnen.
  3. Bitte. / Gern geschehen. / Das ist kein Problem.
  4. Das gefällt mir (nicht). / Das finde ich (nicht) toll.
  5. Störe ich (gerade)? Darf ich dich / Sie kurz stören?
  6. Ich melde mich später. / Ich rufe dich später an.
  7. Ich bin müde. / Ich bin glücklich. / Ich bin traurig. / Ich bin wütend.
  8. Was hast du heute vor? / Was hast du am Wochenende vor?
  9. Es ist ganz schön warm hier. / Es ist ganz schön kalt hier.
  10. So ein Mist! / Das darf doch nicht wahr sein! / Das ist eine Frechheit!

10 wichtige deutsche Sätze für medizinische Notfälle

  1. Ich brauche einen Arzt! / Ich brauche dringend Hilfe! / Es ist ein Notfall!
  2. Ruf bitte einen Krankenwagen! / Rufen Sie bitte einen Krankenwagen!
  3. Wähl bitte den Notruf! / Wählen Sie bitte den Notruf!
  4. Die Adresse ist (Straße + Hausnummer).
  5. Es ist ein Unfall / Herzinfarkt / Schlaganfall, kommen Sie schnell!
  6. Er / Sie ist bewusstlos. / Er / Sie atmet nicht. / Er / Sie blutet stark.
  7. Er / Sie hat Kopfschmerzen / Atembeschwerden / Schwindel / Übelkeit.
  8. Bleiben Sie ruhig, Hilfe ist unterwegs.
  9. Gibt es ein Krankenhaus / eine Apotheke in der Nähe?
  10. Wo ist die Notaufnahme?
Merk dir

Du möchtest Deutsch lernen und nicht nur die Sätze auswendig können? Dann rate ich dir zu meinem Grammatikbuch. Weitere Erklärungen und viele Übungen findest du auch hier auf meiner Website.

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der, die oder das?

Fällt es dir manchmal schwer, den richtigen Artikel zu wählen? Ich kenne das!

Schwierig ist es, weil es im Deutschen drei bestimmte Artikel gibt – der, die und das. Wann du welchen Artikel nehmen musst, ist nicht immer logisch.

Damit du in Zukunft den richtigen Artikel wählst, gebe ich dir in diesem Artikel einige Tipps. Ich erkläre dir, wie die allgemeinen Regeln gehen und worauf du achten kannst.

Also beenden wir das Chaos mit der, die oder das und starten mit den Erklärungen.

Der, die oder das? Mit allgemeinen Regeln einfach erklärt.

Wie verwendest du die drei Artikel?

Der, die und das sind die drei bestimmten Artikel in der deutschen Sprache. Du brauchst sie, wenn du ein spezifisches Objekt, eine bestimmte Person oder eine spezifische Sache nennst. Was heißt das?

Möchtest du beim Bäcker ein bestimmtes Brot wie Weißbrot bestellen, dann sagst du: “Ich möchte das Brot.” Wenn du nämlich “ein Brot” sagst, dann gibt dir der Bäcker irgendein Brot oder fragt nach, welches du genau möchtest.

Im Deutschen gibt es drei bestimmte Artikel. Für männliche oder maskuline Nomen brauchst du “der”. Hast du ein feminines oder weibliches Substantiv, verwendest du “die”. Sächliche oder neutrale Nomen brauchen den Artikel “das”.

Soweit so gut, aber wann ist ein Substantiv weiblich, männlich oder sächlich? Das erkläre ich dir etwas genauer.

Tipp

Für Deutschlernende ist der richtige Artikel zum Substantiv nicht immer logisch. Weshalb ist die Sonne weiblich und der Mond männlich? Deshalb rate ich dir, die Substantive immer mit dem richtigen Artikel zu lernen.

Welcher Artikel ist richtig – der, die oder das?

Im Deutschen ist es schwierig, den richtigen Artikel zum Substantiv zu wählen. Es gibt aber ein paar allgemeine Regeln, die dir helfen.

Allgemeine Regeln

Es gibt Personen, die klar weiblich oder männlich sind. Ein Mann ist männlich, deshalb heißt es “der Mann”. Das trifft auch auf “der Junge” oder “der Großvater” zu. Diese Regel geht auch bei weiblichen Nomen wie “die Frau” oder “die Großmutter”.

Merk dir

“Mädchen” und “Fräulein” sind zwar weibliche Personen, aber bei diesen zwei Nomen brauchst du den neutralen Artikel “das”. Weshalb? Weil es Verniedlichungen sind, die mit -chen oder -lein enden. Deshalb heißt es “das Mädchen” und “das Fräulein”.

Die Regel mit den weiblichen und männlichen Personen kannst du auch auf Berufe anwenden. Die Polizistin oder die Bäckerin sind weibliche Personen, deshalb brauchst du den femininen Artikel. Dagegen ist der Polizist oder der Bäcker eine männliche Person.

Sobald du ein Komposita – ein zusammengesetztes Wort – hast, musst du das hinterste Substantiv anschauen.

Nehmen wir das Wort “Verkehrspolizist” als Beispiel. Es setzt sich aus “der Verkehr” und “der Polizist” zusammen. Das hinterste Substantiv ist Polizist und deshalb heißt es “der Verkehrspolizist”.

Machen wir daraus jetzt “Verkehrspolizistin”, dann brauchst du den weiblichen Artikel. Warum? Weil das hinterste Substantiv “die Polizistin” ist und deshalb wird das ganze Komposita weiblich – die Verkehrspolizistin.

Tipp

Der Plural ist im Deutschen immer feminim. Steht ein Nomen in der Mehrzahl, dann brauchst du den Artikel “die”. Aus “der Verkehrspolizist” wird in der Mehrzahl “die Verkehrspolizisten”.

Neben diesen allgemeinen Regeln gibt es weitere Tipps und Tricks, wie du den richtigen Artikel wählst. Das schauen wir uns jetzt zu jedem Artikel genauer an:

Nomen mit der

Es gibt einige Wörter, die immer maskulin sind. Dann kannst du den Artikel “der” verwenden. Das sind zum Beispiel:

Tage, Monate und Jahreszeiten: der Montag, der Sonntag, der Oktober, der Januar, der Herbst, der Frühling oder der Winter

Himmelsrichtungen: der Norden, der Süden, der Südwesten, der Osten oder der Nordosten

Viele Wetterangaben: der Regen, der Wind, der Sturm, der Sonnenschein, der Schnee oder der Niederschlag

Viele Automarken und Züge: der Mercedes, der BMW, der Toyota, der Regionalexpress oder der IC

Viele alkoholische Getränke: der Cocktail, der Wein, der Wodka, der Rum oder der Whisky

Merk dir

Keine Regel ohne Ausnahmen! Deshalb gibt es Wetterangaben oder alkoholische Getränke, die nicht männlich sind. Beispiele: das Gewitter oder das Bier.

Wenn du ein Verb als Substantiv verwendest und das substantivierte Verb keine typische Endung mit -en hat, dann brauchst du den maskulinen Artikel. Hier ein Beispiel für dich:

Aus dem Verb “fangen” machst du das Substantiv “Fang”. Das substantivierte Verb “Fang” hat keine typische Endung mit -en, deshalb heißt es “der Fang”. Weitere Beispiele wären “der Abbruch” von dem Verb abbrechen, “der Lauf” von dem Verb laufen, “der Sprung” von dem Verb springen oder “der Schuss” von dem Verb schießen.

Es gibt auch einige Nomen-Endungen, die auf maskuline Substantive hindeuten. Aber Vorsicht, auch da gibt es Ausnahmen! Ich habe dir eine Liste mit maskulinen Nomen-Endungen zusammengestellt:

Maskuline Nomen-Endungen Beispielwörter
-or der Diktator, der Generator, der Professor oder der Direktor
-ling der Frühling, der Jüngling, der Findling oder der Sprössling
-ig der Honig, der König oder der Essig
-ner der Rechner, der Trainer oder der Donner
-ismus der Rassismus, der Kommunismus, der Realismus oder der Optimismus
-er der Drucker, der Taler oder der Toaster
-ist der Spezialist, der Tourist oder der Feminist

Nomen mit die

Einige Wörter verlangen immer nach einem weiblichen Artikel. Das sind zum Beispiel:

Ausgeschriebene Zahlen: die Zwei, die Zehn, die Vierzig oder die Tausend

Viele Motorradmarken: die Suzuki, die Harley, die Kawasaki, die KTM oder die Ducati

Viele Namen für Schiffe oder Flugzeuge: die Titanic, die Queen Mary, die MS Europa, die Boeing, die Concorde oder die Cessna

Viele Blumen: die Rose, die Tulpe, die Lilie, die Orchidee oder die Margerite

Du kannst auch auf die Endungen der Substantive schauen. Bei einigen Endungen weißt du sofort, dass das Nomen weiblich ist. Aber auch hier gibt es Ausnahmen!

Feminine Nomen-Endungen Beispielwörter
-ung die Lösung, die Bewegung, die Bedeutung oder die Ausbildung
-ie die Fantasie, die Demokratie, die Strategie oder die Geografie
-ei die Bäckerei, die Schneiderei oder die Fleischerei
-keit die Schwierigkeit, die Dankbarkeit oder die Möglichkeit
-heit die Wahrheit, die Gesundheit, die Freiheit oder die Sicherheit
-schaft die Freundschaft, die Wissenschaft, die Mannschaft oder die Partnerschaft
-tät die Realität, die Qualität, die Aktivität oder die Mobilität
-ik die Logik, die Musik, die Mathematik oder die Technik
-ion die Situation, die Aktion, die Diskussion oder die Revolution
-e die Katze, die Blume, die Liebe oder die Tasse
-in die Freundin, die Sängerin, die Ärztin oder die Lehrerin
-age die Etage, die Passage oder die Auflage
-ur die Kultur, die Struktur, die Natur oder die Zensur
-anz die Eleganz, die Distanz, die Bilanz oder die Toleranz
-ade die Parade, die Marmelade oder die Fassade
-enz die Konferenz, die Präsenz, die Intelligenz oder die Differenz

Nomen mit das

Der sächliche Artikel ist für Deutschlernende sehr schwierig. Du kannst nicht logisch erklären, weshalb das Kind, das Bier oder das Fenster neutral ist.

Es gibt auch hier ein paar Wörter, die du immer mit dem sächlichen Artikel verwendest. Schau einmal:

Farben als Nomen: das Gelb, das Rot, das Grasgrün, das Himmelblau oder das Schwarz

Viele chemische Elemente: das Eisen, das Helium, das Blei, das Natrium oder das Kalium

Viele Metalle: das Aluminium, das Eisen, das Gold, das Silber, das Kupfer oder das Nickel

Nomen mit Vorsilbe Ge-: das Gebäck, das Gepäck, das Gehölz oder das Gedränge

Merk dir

Ich sage es dir noch einmal: Es gibt sehr viele Ausnahmen! Die Regel gilt nicht für Wörter wie “der Wasserstoff”, “der Stahl” oder “der Sauerstoff”.

Du brauchst auch den Artikel “das”, wenn du ein Verb oder Adjektiv als Substantiv verwendest. Das substantivierte Verb muss aber auf -en enden. Hier ein paar Beispiele für dich:

Wir müssen das Sprechen üben. (das Sprechen: substantiviertes Verb mit -en am Schluss.)

Er liebt das Schreiben von Gedichten. (das Schreiben: substantiviertes Verb mit -en am Schluss.)

Das Kochen macht mir Spaß. (das Kochen: substantiviertes Verb mit -en am Schluss.)

Das Schöne an diesem Tag ist das Wetter. (das Schöne: substantiviertes Adjektiv)

Wir sollten das Wichtige zuerst erledigen. (das Wichtige: substantiviertes Adjektiv)

Ich schätze das Ehrliche an ihr sehr. (das Ehrliche: substantiviertes Adjektiv)

Wie bei den Artikeln “der” und “die” gibt es einige Nomen-Endungen, die auf den sächlichen Artikel hindeuten. Schau einmal:

Feminine Nomen-Endungen Beispielwörter
-chen (Verniedlichung) das Mädchen, das Kätzchen, das Blümchen oder das Häuschen
-lein (Verniedlichung) das Fräulein, das Büchlein oder das Häuflein
-ment das Element, das Dokument oder das Experiment
-tum das Christentum, das Eigentum oder das Heiligtum
-ma das Thema, das Drama, das Dilemma oder das Schema
-um das Museum, das Universum, das Kriterium oder das Maximum
-o das Auto, das Radio, das Foto oder das Video
-nis das Erlebnis, das Zeugnis, das Verständnis oder das Missverständnis

Nomen mit mehreren Artikeln

Im Deutschen gibt es auch Nomen, die mehrere Artikel haben können. Bei einigen Wörtern sind beide Artikel richtig. Bei anderen Wörtern verändert sich je nach Artikel die Bedeutung. Das erkläre ich etwas genauer.

Bei einigen Wörtern gibt es mehrere richtige Artikel. Die Bedeutung ändert sich nicht. Welchen Artikel du dann wählst, ist dir überlassen.

So zum Beispiel bei Joghurt, Virus oder Nutella. Du kannst “der Joghurt” und “das Joghurt” sagen. Korrekt sind “das Virus” und “der Virus”. Bei Nutella streiten sich sogar die Deutschen, ob es “das Nutella”, “die Nutella” oder “der Nutella” heißt – alle drei sind korrekt.

Es gibt auch deutsche Wörter, die mehrere Artikel haben. Je nach Artikel verändert sich aber die Bedeutung. Hier ein Beispiel mit Band.

Beim Band aus Stoff brauchst du den sächlichen Artikel “das”. Ein Stoffband ist also “das Band”. Mit “der Band” ist eine Buchreihe gemeint. Nimmst du den femininen Artikel “die”, dann bedeutet “die Band” eine Musikgruppe.

Ist Deutsch eigentlich eine schwere Sprache?

Drei Artikel, vier Kasus, Verben mit vielen Zeitformen, komische Satzstellungen und lange Wörter – Deutsch ist eine schwierige Sprache, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Andere Sprachen sind aber auch schwierig. Und wie schnell oder gut du Deutsch lernst, ist auch von dir abhängig. Ich habe es geschafft, dann kannst du es auch!

Weshalb die deutsche Sprache schwierig ist, erkläre ich dir in diesem Artikel. Und glaube mir, sogar Muttersprachler haben ihre Schwierigkeiten. Auch das zeige ich dir auf.

Zum Schluss schauen wir uns auch an, mit welchen Sprachen die Deutschen am meisten Schwierigkeiten haben.

Ist Deutsch eine schwere Sprache, stimmt das? Grafisch erklärt.

Deutsche Sprache, schwere Sprache – stimmt das?

Ja, Deutsch ist eine schwere Sprache. Sie soll nach Finnisch, Chinesisch, Griechisch, Arabisch, Isländisch und Japanisch die schwierigste Sprache der Welt sein.

Schon Mark Twain – ein US-amerikanischer Schriftsteller – schrieb 1880 einen Aufsatz mit dem Titel: “The Awful German Language” oder in Deutsch: “Die schreckliche deutsche Sprache.”

In dem Aufsatz erklärt der Schriftsteller, dass Deutsch seltsam, unsinnig und widersprüchlich ist. Ihm bereitete das Erlernen der Sprache große Schwierigkeiten.

Meiner Meinung nach ist Deutsch eine schwere Sprache. Aber es gibt auch einfache Elemente, die du schnell und einfach lernst. Deshalb schauen wir uns das genauer an.

Warum ist Deutsch eine schwere Sprache?

Du fragst dich, weshalb Deutsch eine schwere Sprache ist? Da kann ich dir einige Gründe nennen:

Drei Artikel

Im Deutschen gibt es drei Artikel: der, die das. Es ist eine Besonderheit, die wenige Sprachen haben. Gerade der sächliche Artikel “das” ist für Deutschlernende schwierig. Weshalb?

Im Englischen gibt es nur “the”, egal ob für eine Frau, einen Mann oder ein Kind. Lateinische Sprachen wie Spanisch oder Französisch haben zwei Artikel – einen femininen und einen maskulinen.

Auch im Deutsch hast du einen maskulinen Artikel (der) und einen femininen Artikel (die). Aber auch einen sächlichen (das), den du für neutrale Nomen brauchst.

Die Frage ist jetzt nur, weshalb ist das Auto, das Kind oder das Gras neutral? Darauf gibt es keine Antwort und genau das ist die Schwierigkeit.

Du kannst den Artikel nur selten durch Logik herausfinden. Deshalb musst du die Nomen mit richtigem Artikel lernen. Einige Tipps zu der, die oder das findest du auf meiner Website.

Vier Fälle

Es gibt vier Fälle im Deutschen. Zwar sind das drei weniger als im Polnischen. Trotzdem sind die vier Kasus eine Herausforderung für Deutschlernende.

Ob du den Akkusativ oder den Dativ nehmen musst, kann vom Verb und der Präposition abhängen. Pronomen, Adjektive und Substantive musst du richtig anpassen. Dieses Anpassen ist je nach Endung aber unterschiedlich.

Auch wenn du viele Regeln lernen kannst, ist es eine Übungssache. Selbst die Deutschen verwenden die vier Fälle einfach richtig. Fragst du sie nach einer Erklärung, heißt es nur: “Weil es sich so besser anhört.”

Verben

Regelmäßige Verben zu konjugieren, ist nicht schwer. Zum Glück gibt es da eine klare Regel.

Aber Vorsicht bei unregelmäßigen Verben. Da gibt es manchmal Konjugationen, die wirklich schwierig sind. Ein solches Verb brauchst du aber immer wieder – sein: ich bin, du bist, er ist, wir sind, ihr seid, sie sind.

Praktisch ist auch, dass viele Deutsche nur das Präsens, Perfekt und Futur I nutzen. Andere Zeitformen brauchen sie im Alltag nicht. Auch das Verb im Futur I ersetzen sie oft durch ein Präsens, wenn sie eine Zeitangabe einfügen. (Ich gehe morgen ins Büro.)

Möchtest du aber alle Zeitformen lernen, dann musst du viel üben. Da gibt es noch das Präteritum, das Futur II und die Konjunktive I und II. Du wirst staunen, wie wandelbar deutsch Verben sein können.

Merk dir

Du denkst dir, dass du nur ein paar Verben lernen musst? Falsch gedacht! Im Deutschen gibt es für jede Tätigkeit ein eigenes Verb. Auch das ist eine Schwierigkeit der deutschen Sprache.

Lange Wörter

Ich habe selber gemerkt, dass es im Deutschen für fast alles ein eigenes Wort gibt. Und wenn die Deutschen noch kein Wort haben, dann setzen sie eines zusammen.

Zwei oder mehr Wörter zu einem Wort zusammenzusetzen, ist in der deutschen Sprache möglich. Wenn es ein Haus auf dem Baum hat, dann ist das ein Baumhaus.

Diese Besonderheit der deutschen Sprache ist der Grund, weshalb es sehr lange Wörter wie Arbeiterunfallversicherungsgesetz oder Buchseitenlesezeichen gibt.

Du kannst solche Komposita / zusammengesetzte Wörter aber nicht nach Lust und Laune erfinden. Es gibt Regeln, die für Deutschlernende schwer zu verstehen sind.

Aufbau von Sätzen

Ein deutscher Satz besteht aus einem Subjekt, einem Verb und einem Objekt – soweit ganz einfach. Viele Sprachen sind so aufgebaut.

Kompliziert wird es, wenn du Partikel oder Adverbien in einen Satz einbauen willst. Dann fragst du dich vielleicht, wo du im Satz eine Zeitangabe wie heute schreiben sollst.

Heisst es: “Ich gehe heute einkaufen.” oder “Heute gehe ich einkaufen.”? Auch wenn beides korrekt ist, gibt es einen feinen Unterschied. Steht “heute” nämlich am Satzanfang, dann betonst du den Zeitpunkt mehr – schwierig, ich weiß!

Noch schwieriger wird es, wenn du einen sehr langen Satz hast. Die ganzen Kommas und Konjunktionen machen es nicht einfacher.

Kurze Wörter mit wichtiger Bedeutung

In der deutschen Sprache gibt es viele kurze Wörter, die du nicht wirklich übersetzen kannst. Sie haben aber eine wichtige Bedeutung im Satz. Ich meine damit Modalpartikel oder Abtönungspartikel wie ja, doch, schon oder nur.

Solche Abtönungspartikel können eine Stimmung oder Betonung ausdrücken. Die Deutschen nutzen die kurzen Partikel sehr oft. Je nachdem kann sich dadurch die Bedeutung des Satzes verändern.

Ein Beispiel: “Sie ist krank.” – das ist eine klare Aussage oder eine Feststellung. “Sie ist wohl krank.” – jetzt ist es eine Vermutung, denn das Partikel “wohl” drückt eine Unsicherheit aus.

Tipp

Mir hat es sehr geholfen, in Deutschland zu leben und so die Sprache zu lernen. Dadurch habe ich die ganzen Besonderheiten erst richtig verstanden und gelernt.

Ist Deutsch zu schwierig zum Lernen?

Nein, auf keinen Fall! Ich habe es geschafft, dann kannst du es auch. Manchmal kann die Grammatik ein wenig kompliziert sein, aber sie ist lernbar und aller Anfang ist schwer.

Zudem gibt es auch einfache Elemente im Deutsch: Die Mehrzahl hat immer den femininen Artikel und das Alphabet ist bekannt. Die drei zusätzlichen Umlaute ä, ö und ü lernst du schnell dazu.

Du kannst die Silben und Buchstaben “normal” aussprechen – nicht wie im Englisch. Und auch die regelmäßigen Verben konnte ich schnell konjugieren.

Tipp

Starte mit der grundlegenden Grammatik, um einfache Sätze zu sprechen und zu verstehen. Schau dir dazu meine Website und mein Grammatikbuch an. Später kannst du die komplizierten Themen üben.

Wie einfach du Deutsch lernst, ist auch von deiner Person abhängig. Wenn du schon andere Sprachen gelernt hast und Regeln schnell verstehst, wird es einfacher sein.

Selbst deine Muttersprache ist wichtig. Wer nämlich Englisch oder Niederländisch spricht, lernt Deutsch einfacher.

Sprachprobleme bei Deutschen

Wusstest du, dass auch Deutsche ihre Schwierigkeiten mit der Sprache haben? Nicht nur du oder ich finden Deutsch schwierig, auch den Einheimischen fällt die Grammatik schwer.

Eine Studie von 2018 hat belegt, dass es etwa 6,2 Millionen funktionale Analphabeten in Deutschland gibt. Das ist jeder 8. Deutsche, wobei die Studie auch Erwachsene mit Migrationshintergrund einbezog.

Funktionale Analphabeten können nicht ausreichend lesen und schreiben. Das bedeutet, ihre Lese- und Schreibfähigkeiten reichen nicht für den Alltag aus.

Wie du siehst, müssen auch die Deutschen viel üben, um ihre Sprache zu sprechen. Auch andere Sprachen bereiten den Deutschen Schwierigkeiten.

Mit welchen Sprachen haben die Deutschen ihre Schwierigkeiten?

Wenn Deutsche eine andere Sprache lernen möchten, dann fällt ihnen das bei Chinesisch, Arabisch, Japanisch, Koreanisch und Griechisch besonders schwer.

Für die Deutschen ist Chinesisch so schwer, weil es mehr als 80.000 Schriftzeichen gibt. Zudem ist Chinesisch eine tonale Sprache. Je nach Betonung des Wortes hat es eine andere Bedeutung – das kennen die Deutschen nicht.

Bei Arabisch ist das Problem, dass die Schreib- und Leserichtung nicht mit der deutschen Sprache übereinstimmt. Die Buchstaben haben im Arabischen mehrere Formen und die Aussprache der Laute ist nicht wie im Deutsch.

Merk dir

Jede Sprache ist auf ihre Art und Weise schwer. Wenn du motiviert bist und regelmäßig lernst, wirst auch du die schwere deutsche Sprache schnell können.

Deutsch Lern Spiele – ein paar Tipps!

Deutsch lernen und dabei Spaß haben? Das funktioniert ganz gut – mit Spielen!

Im ersten Teil des Artikels erkläre ich dir ein paar tolle Spiele, um Deutsch zu lernen. Natürlich mit einer großen Portion Fun!

Der zweite Teil ist eine Ressourcensammlung von mir. So findest du weitere Spiele, um selbstständig Deutsch zu lernen.

Zum Schluss gebe ich auch noch ein paar Spielideen, die sich an DaZ-Lehrpersonen richten.

Schau es dir doch einmal an.

Beispiele für Deutsch lernen und dabei Spaß haben – mit Spielen!

Deutsch Lernen mit den folgenden Spielen

Du möchtest eigenständig mit Spielen die deutsche Sprache lernen, dann habe ich dir hier ein paar Ideen:

Geschichten oder Wörter nach ABC

In der einfachen Variante schreibst du dir alle Buchstaben des Alphabets untereinander auf. Danach überlegst du dir ein Thema wie Berufe, Gegenstände oder Tiere.

Nun suchst du zu jedem Buchstaben ein deutsches Wort, das zum gewählten Thema passt. Schaffst du bei allen Buchstaben ein Wort zu schreiben?

Tipp

Nimm dir notfalls ein Wörterbuch zur Hand, um das Alphabet mit Wörtern zu vervollständigen.

Wer schon gut Deutsch spricht, kann dieses Spiel etwas schwieriger gestalten. Statt einzelne Wörter schreibst du eine Geschichte. Die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter müssen der Reihenfolge des Alphabets entsprechen.

Vokabeln-Memory

Bei diesem Spiel musst du etwas vorbereiten und zwar Memory-Kärtchen. Alternativ findest du auch hier einige Vorlagen:

Wenn du die Kärtchen selber machst, kannst du dir das gewünschte Thema aussuchen.

Du brauchst immer ein Kärtchen mit einem Bild oder einem Wort in deiner Sprache. Das passende Kärtchen enthält dann das Wort auf Deutsch.

Mit diesen Karten spielst du das gewohnte Memory, bei dem du immer zwei Karten aufdecken darfst. Passen die Kärtchen zusammen, kannst du sie zu dir nehmen. Wenn nicht, heißt es umdrehen und nochmals probieren.

Tabu

Kennst du das Spiel, bei dem du ein Wort beschreiben musst, dieses aber nicht sagen darfst? Probier das doch einmal in Deutsch!

Hast du einen Mitspieler, ist das noch besser. Du kannst das Spiel aber auch für dich allein spielen.

Dazu notierst du dir ein Wort wie Mutter. Nun versuchst du das Wort zu beschreiben, ohne den Begriff Mutter zu verwenden. Achte auf deine Satzstellung und eine korrekte Grammatik!

Fortgeschrittene können weitere Wörter zum Hauptwort aufschreiben. Bei Mutter kannst du auch Mama, Geburt, Kind oder Vater nehmen.

Merk dir

Dieses Spiel hilft dir im Alltag enorm. Wenn dir ein Wort auf Deutsch nicht einfällt, kannst du es einfacher umschreiben.

Nomen, Verb, Adjektiv

Sagt dir das Spiel Stadt, Land, Fluss etwas? Dieses Spiel kannst du umwandeln in Nomen, Verb, Adjektiv.

Wähle einen Buchstaben und schreibe ein Substantiv, ein Verb in der Grundform und ein Adjektiv mit dem passenden Anfangsbuchstaben auf.

Das ist dir zu einfach? Gut, dann suche dir drei Wörter mit dem gleichen Wortstamm wie der Schlaf, schlafen und schläfrig bei S oder die Wildnis, wildern und wild bei W.

Schreibe dir die Wörter am besten auf und ergänze sie immer wieder. So lernst du zusätzlich das Schreiben und kannst Doppelungen vermeiden.

Weitere Ressourcen für Deutsch-Spiele

Du möchtest noch mehr Spiele zum Deutschlernen? Dann schau dir doch einmal die folgenden Ressourcen an:

Websites mit Deutsch-Spielen

  • Duolingo: Duolingo ist für Deutschlernende konzipiert. Du lernst spielerisch mit Rätseln, Memorys und weiteren Spielen die deutsche Sprache.
  • German-Games: Diese Website hat viele Lernspiele für Kinder. Aber auch Sprachlerner werden ihren Spaß bei der Wortsuche, dem Galgenmännchen-Spiel oder dem Vokabeln-Memory haben.
  • Online-Spiele vom Goethe-Institut: Die Farben lernen, die Wechselpräpositionen durch das Schmücken von Zimmern üben oder Wörter-Memory – die Online-Spiele vom Goethe-Institut machen Spaß und helfen beim Lernen.
  • Wordwall: Grammatikthemen spielerisch mit Rätseln, Lückentexte oder Buchstabensalaten üben, das geht mit den Spielen von Wordwall.
  • Spielaffe: Diese Website mit Online-Spiele hat auch Deutsch-Spiele. Du kannst Buchstaben zusammensetzen, lustige Wörter machen oder Fragen beantworten.

Apps mit Spielen zum Deutschlernen

  • Duolingo: Duolingo bietet zur Website auch eine passende App mit den spielerischen Lerninhalten an.
  • Drops: Drops ist eine App zum Sprachenlernen, aber auf spielerische Art und Weise.
  • Fun Easy Learn: Auch diese App bringt dir mit vielen Spielen die deutsche Sprache näher. Probier es doch aus.
  • Wortsuchspiele: Du findest viele Wortsuchspiele zum Downloaden. Sie helfen dir den Wortschatz auszubauen und spielerisch neue Wörter zu lernen.
  • Scrabble: Kennst du Scrabble? Auch dieses Spiel kannst du als App herunterladen. Versuche so, Wörter auf Deutsch mit den vorhandenen Buchstaben zu schreiben.

Physische Deutsch-Spiele

  • Der Kaktus stolpert im Schrank: Das ist ein lustiges Lernspiel, bei dem du Sätze aus Satzgliedern bilden musst.
  • Quick-Buzz für zwei Personen: Lernst du mit jemandem zusammen deutsche Vokabeln, dann könnte dieses Geschwindigkeitsspiel das richtige für euch sein.
  • Satzbaumeister: Bei diesem Spiel erhältst du Karten mit Satzteilen, die du zu einem ganzen und korrekten Satz zusammenbauen musst. Der Vorteil: Du lernst auch gleich neue Wörter.

Deutschlern-Spiele für den DaZ-Unterricht

Falls du eine DaZ-Lehrperson bist und einige Spielideen suchst, dann schau dir die folgenden Angebote an:

  • DaZ-Spiele von LernStraat: Auf der Website findest du über 35 Spiele zum Deutschlernen. Die kannst du gut in den Unterricht integrieren.
  • Zum Deutsch Lernen: Bingo, Worträtsel oder Domino – auf dieser Seite findest du viele Spiele für den DaF- und DaZ-Unterricht.
  • Sprachlernspiele vom Hueber-Verlag: Der bekannte Lehrmittelverlag bietet mehrere Spielvorlagen für den Unterricht an.

Deutsch lernen für Ausländer

Du willst Deutsch lernen und das möglichst günstig? Das ist kein Problem!

Mittlerweile gibt es viele Websites, Apps, Bücher und weitere Ressourcen zum Deutschlernen. Viele sind kostenlos oder kostengünstig.

Damit du einen Überblick erhältst, liste ich dir im Folgenden einige Angebote auf. Zum Schluss gebe ich dir auch noch ein paar Tipps, wie ich Deutsch gelernt habe.

Also starten wir direkt.

Deutsch lernen für Ausländer - Tipps, Tricks und Links

Wie und wo können Ausländer Deutsch lernen?

Apps, YouTube-Kanäle, Online-Kurse, Bücher – die Auswahl an Mitteln zum Deutschlernen ist riesig. Hier ein paar Beispiele:

Apps zum Deutschlernen

  • Duolingo: Duolingo ist eine spielerische Lern-App. Du lernst in kurzen Lektionen die deutsche Aussprache, Grammatik und Vokabeln. Die 14-tägige Testphase ist kostenlos, danach kostet die App einen kleinen Betrag.
  • Babbel: Bei Babbel findest du strukturierte Kurse mit guten Erklärungen. Der Inhalt ist auf Alltagsdialoge und die deutsche Grammatik ausgelegt. Die erste Lektion ist kostenlos, danach brauchst du ein kostenpflichtiges Babbel-Konto.
  • Busuu: Busuu ist eine App mit interaktiven Übungen. Du kannst auch mit Muttersprachlern üben. Die Testphase von einem Monat ist kostenlos.
  • Deutschtrainer A1: Die App vom Goethe Institut ist kostenlos und für Anfänger ausgelegt. Du lernst die Satzstruktur und trainierst den Wortschatz.
  • HelloTalk: Das ist eine kostenlose App, die dich mit Muttersprachlern verbindet. Du kannst mit ihnen chatten, um Deutsch zu lernen.
  • Tandem: Du kannst dich registrieren und mit Muttersprachlern chatten, telefonieren oder Sprachnachrichten senden.

Bücher zum Deutschlernen

Online-Kurse zum Deutschlernen

  • Lingoda: Die Online-Kurse von Lingoda finden in kleinen Gruppen statt. Ein Muttersprachler bringt dir Deutsch bei.
  • Deutsche Welle – Nicos Weg: Das ist ein Online-Selbstlernkurs, der sich an Ausländer richtet. In 18 Lektionen lernst du die Grundlagen.
  • Online-Kurse vom Goethe-Institut: Das Goethe-Institut bietet diverse Online-Sprachkurse der Niveaustufen A1 bis C2 an.
  • DeutschAkademie: Ähnlich wie das Goethe-Institut bietet die Deutsch-Akademie Online-Sprachkurse an.
  • vhs-Lernportal: Bei diesem Lernportal findest du Selbstlern-Lektionen. Das Angebot ist kostenlos.

Websites zum Deutschlernen

  • Deutsch mit Anna: Auf meiner Website gibt es Grammatikerklärungen, Übungen und Wortschatz-Listen zum Deutschlernen.
  • Deutsche Welle: Die Deutsche Welle bietet diverse Materialien zum Deutschlernen. Du kannst die Niveaustufe selber aussuchen.
  • Goethe Institut: Auch auf der Website vom Goethe Institut findest du Lernmaterial.
  • Deutsch-Perfekt von Zeit Sprachen: Auf dieser Website findest du Erklärungen, Artikel, Audios und weitere Übungsmaterialien.

YouTube-Kanäle zum Deutschlernen

  • Deutsch für Euch: Viele Erklärvideos zu Vokabeln, der deutschen Grammatik oder zu deutschen Ausdrücken.
  • Learn German with Anja: Du willst Deutsch auf lockere und humorvolle Art lernen? Dann schau einmal bei Learn German with Anja rein.
  • Easy German: Dieser YouTube-Kanal erklärt die Deutschthemen nicht nur, sondern gibt auch einen Einblick in die deutsche Kultur. Alle Videos sind mit Untertitel.
  • Get Germanized: Auch hier findest du Videos zum Sprachunterricht, zur deutschen Kultur und wertvolle Tipps zum Deutschlernen.

Podcasts zum Deutschlernen

  • Podcasts vom Goethe Institut: Das Goethe Institut nimmt weltweit Podcasts auf. Du kannst sie auf der Website anhören und Deutsch lernen.
  • Leicht verständliche Nachrichten-Podcasts: Der Deutschlandfunk macht einen Nachrichten-Podcast. Darin erfährst du mehr über das aktuelle Geschehen in Deutschland – aber in einfacher Sprache.
  • Coffee Break German: Ein Podcast für Anfänger und Fortgeschrittene mit unterhaltsamen Gesprächen.
  • Slow German: Ein privater Podcast zum Deutschlernen. Der Vorteil: Es gibt für jedes Sprachlevel etwas Passendes.
  • Learn German by Podcast: Podcast mit Lektionsaufbau, um Schritt für Schritt die deutsche Sprache zu lernen.

3 Tipps für Ausländer zum Deutschlernen

Auch ich habe einmal bei Null angefangen. Heute beherrsche ich deutsche Sprache wie meine Muttersprache. Wie ich das geschafft habe? Hier 3 wertvolle Tipps von mir für dich:

  1. Übe regelmäßig und vielseitig

Du solltest dir jeden Tag die Zeit nehmen, um Deutsch zu lernen. Je regelmäßiger du übst, desto besser bleibt das Gelernte in deinem Kopf.

Ich habe gemerkt, dass das bei mir am besten funktioniert, wenn das Training eine Gewohnheit wird. So habe ich jeden Morgen beim Frühstück ein Grammatikthema angeschaut oder repetiert.

In der Mittagspause habe ich jeweils 10 Minuten einige Vokabeln gelernt. Und direkt nach der Arbeit habe ich mir wieder 20 Minuten Zeit genommen, um Übungen zu machen.

Damit das alles nicht so langweilig wird, rate ich dir, vielseitige Übungen zu machen. Also mach nicht immer das Gleiche, sondern probier verschiedene Übungen, Bücher und Ressourcen aus.

Du hast ja jetzt schon einige Ideen von mir bekommen, wie und wo du Deutsch lernen kannst. Probier die Apps, Podcasts und Websites aus!

  1. Tauche richtig in die Sprache ein

Jeden Tag einige Wörter lernen und Übungen machen, ist ein guter Start. Ich rate dir aber, richtig in die Sprache einzutauchen.

Höre deutsche Musik, schaue Filme auf Deutsch oder abonniere deutsche Zeitschriften. Koche deutsche Gerichte, gehe selber nach Deutschland und unterhalte dich mit den Einheimischen.

Mir hat dieses Eintauchen extrem geholfen. Ich habe nicht nur besser Deutsch gelernt, sondern die Kultur dahinter verstanden.

Genau das hat mein Interesse geweckt und meine Motivation gesteigert. Ich fing nämlich an, die deutsche Sprache und Kultur zu lieben – und das spornte mich zu mehr an.

  1. Bleibe motiviert und schätze kleine Erfolge

Die deutsche Sprache zu lernen, sollte dir Spaß machen. Nur wenn du selbst motiviert bist, bleibst du am Ball. Auch für den Lernerfolg ist die Motivation entscheidend.

Deshalb empfehle ich dir, nur Übungen oder Kurse zu machen, die dir wirklich Freude bereiten. Findest du etwas langweilig oder blöd, dann lass es. Das nützt dir nichts!

Es ist aber wichtig, dass du selbst dafür sorgst, interessante und motivierende Lernangebote zu finden. Immer mit dem Ziel: Die deutsche Sprache motiviert zu lernen.

Mir hat es hierbei auch geholfen, die kleinen Erfolge zu schätzen. Du hast endlich ein unregelmäßiges Verb korrekt konjugiert? Super, dann freu dich darüber und belohne dich dafür. Auch das hält die Motivation hoch.

Deutsch für Anfänger – 10 Tipps, wie du anfängst!

Du möchtest Deutsch lernen? Das ist toll!

Ich helfe dir gerne dabei und gebe dir 10 Tipps, wie du mit dem Deutschlernen anfangen kannst!

Wenn du meine Tipps befolgst, wirst du in wenigen Wochen schon etwas Deutsch sprechen.

Also lass uns direkt beginnen! 🙂

Deutsch für Anfänger, 10 Tipps

3 allgemeine Tipps zum Deutschlernen für Anfänger

Ich weiß, wie schwierig Deutsch für Anfänger ist. Aber halte dich an die folgenden 3 Tipps und das Lernen geht einfacher:

  1. Täglich üben

Plane dir jeden Tag die Zeit ein, um Deutsch zu lernen – auch wenn es manchmal nur 5 Minuten sind.

Du kannst das Lernen mit Gewohnheiten verknüpfen. Nimm dir zum Beispiel jeden Morgen beim Frühstück 15 Minuten Zeit. Oder lerne für 20 Minuten ein Grammatik-Thema, sobald du von der Arbeit / Schule nach Hause kommst.

Denke auch an die freie Zeit, die du sinnvoll nutzen kannst. So lerne jedes Mal 10 neue Wörter, wenn du auf die Toilette gehst. Nutze die Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln oder den Stau zum Lernen. Selbst beim Kochen kannst du einen Podcast hören und Deutsch lernen.

Für ein effektives Lernen solltest du einen Lehrplan machen. Du kannst Tages- und Wochenziele notieren. Setze dir aber bitte realistische Ziele, die du wirklich erreichen kannst. Ansonsten sinkt deine Motivation.

Tipps

Du möchtest Vokabeln lernen? Dann klebe doch Zettel auf deine Lebensmittel, Gegenstände oder Möbel und schreibe das deutsche Wort darauf. So lernst du automatisch, wenn du die Gegenstände ansiehst oder Lebensmittel verwendest.

  1. Motiviert bleiben

Achte auf eine gute Abwechslung, damit es dir nicht langweilig wird. Der Spaß darf nicht zu kurz kommen!

Abwechslung bedeutet, dass du nicht jeden Tag nur stur Vokabeln lernst. Auch die Grammatik kann ziemlich trocken sein. Versuche doch, jeden Tag einige Vokabeln, ein Grammatikthema und einige spannende Übungen zu machen.

Mache Übungen, lese Texte oder höre Gespräche, die dich wirklich interessieren. Du magst Kulturen? Perfekt! Dann lies doch einen Text über deutsche Volksfeste. So kombinierst du das Sprachenlernen mit deinen Interessen.

Solltest du die Motivation doch verlieren, so nimm dir eine kurze Pause. Nach einigen Tagen startest du wieder mit einem für dich interessanten Thema.

Merk dir

Kleine Erfolge halten deine Motivation hoch. Deshalb solltest du dich auch über kleine Fortschritte freuen und dich dafür belohnen!

  1. Fehler zulassen

Aus jedem Fehler, den du machst, lernst du etwas. Vergiss das nicht! Also bringe das notwendige Selbstbewusstsein auf, um Fehler zu machen.

Das gilt für Texte, die du schreibst, und für Gespräche, die du führst. Wenn dich andere korrigieren, ist das eine Chance für dich – das muss dir nicht peinlich sein!

Überprüfe deine Texte oder Aussagen kritisch. Manchmal findest du deine Fehler selbst. So lernst du direkt etwas und machst die Fehler später bestimmt nicht mehr.

7 spezifische Tipps zum Deutschlernen für Anfänger

Nun möchte ich dir noch 7 spezifische Tipps geben, wie du Deutsch motiviert lernen kannst:

  1. Vokabeln lernen

Vokabeln sind sehr wichtig. Kennst du die Wörter auf Deutsch nicht, kannst du nichts sagen oder verstehen. Selbst wenn du die Grammatik wie ein Profi beherrschst, brauchst du einen Grundwortschatz.

Deshalb solltest du von Anfang an Vokabeln lernen. Schreibe dir täglich 10 wichtige Wörter auf und lerne sie. Wenn du einige Ideen für wichtige Vokabeln suchst, dann schau dir doch meine Unterseite mit dem deutschen Wortschatz an.

Du kannst auch Kärtchen verwenden – auf der Vorderseite steht das Wort in Deutsch und auf der Rückseite das Wort in deiner Sprache. Solche Kärtchen kannst du überallhin mitnehmen.

Beginne bei den Vokabeln immer mit wichtigen Substantiven, Verben und Pronomen. Das sind relevante Wortgruppen, um erste Sätze zu bilden. Danach kommen Adjektive, Adverbien, Präpositionen und Konjunktionen.

Substantiv solltest du immer mit dem Artikel lernen – der, die das. So verbindest du das Nomen mit dem richtigen Artikel. Lernst du unregelmäßige Verben, so versuche sie direkt beim Lernen zu konjugieren.

Baue dir langsam einen Wortschatz auf, indem du jeden Tag neue Wörter lernst. Gerade zu Beginn solltest du dich auf essenzielle Wörter konzentrieren. Später kannst du immer noch spezifische Wörter lernen.

  1. Grammatik verstehen

Wie konjugiert du ein Verb im Deutschen? Wie sieht die Satzstellung aus? Wie kannst du eine Frage stellen? Wie bildest du eine Mehrzahl?

Das sind wichtige Grammatikfragen für den Anfang. Dein erstes Ziel sollte sein, einfache Sätze zu bilden und zu verstehen. Dazu musst du die deutsche Grammatik lernen.

Nur so kannst du dich am Flughafen orientieren oder dir im Restaurant ein Bier bestellen. Wenn du die Toilette am Bahnhof suchst, musst du eine Frage stellen und die Antwort verstehen.

Zum Glück gibt es für fast alles eine Regel. Verstehst du die Regel, kannst du das Gelernte auf viele Themen anwenden. Egal, ob es um das Konjugieren von Verben oder das Bilden einer Mehrzahl geht.

Merk dir

Lege bei der Grammatik den Fokus auf das Verstehen! Sobald du eine Regel von Grund auf verstehst, kannst du sie korrekt anwenden.

Und wo findest du diese Grammatikregeln? Bei mir! Schau dir dazu doch meine Unterseite zur deutschen Grammatik an. Wenn du alle Regeln beieinander haben möchtest, dann empfehle ich dir mein Buch:

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  1. Texte lesen und schreiben

Du magst Bücher oder du interessierst dich für Nachrichten? Perfekt! Dann nutze dieses Interesse für das Sprachenlernen und lese dich in die deutsche Sprache ein.

Lese Bücher auf Deutsch oder abonniere dir deutsche Zeitungen und Zeitschriften. Selbst deutsche Untertitel von Filmen und Serien helfen dir, die Sprache besser zu verstehen. Ich habe damals sogar Werbeprospekte und Straßenschilder gelesen.

Vergiss dabei Social Media nicht, denn du kannst auch deutschen Kanälen folgen. Egal, ob du kleine Wissenstexte liest oder neue Backrezepte auf Deutsch anschaust. Ich war und bin noch heute von TerraX begeistert.

Nicht nur Lesen, sondern auch Schreiben ist wichtig. Du kannst mit deutschen Einkaufslisten beginnen. Vielleicht macht es dir Spaß, ein Tagebuch auf Deutsch zu verfassen – ich habe jeden Abend mindestens drei Sätze zu meinem Tag aufgeschrieben.

Im Idealfall schreibst du jeden Tag einige Sätze oder Wörter auf Deutsch. Falls dich das alles nicht anspricht, kannst du auch die Grammatikregeln in eigenen Worten aufschreiben.

  1. Deutsche Sprache hören

Podcasts, Filme, Serien, deutsche Musik, deutsche Nachrichten oder Hörbücher – es gibt viele Möglichkeiten, um die deutsche Sprache zu hören! Ich bin ein großer Fan von der Serie Stromberg, den Liedern von Mark Foster und TrueCrime-Podcasts wie Mordlust.

Je öfter du die deutsche Sprache hörst, desto besser ist das für dein Sprachenlernen. Gerade das Hören kannst du schnell und einfach in deinen Alltag integrieren: Beim Kochen, Autofahren, Duschen oder Frühstücken.

Der große Vorteil ist, dass du beim Hören automatisch neue Wörter lernst. Am besten schreibst du sie dir direkt auf. Kennst du ein Wort nicht, so schlägst du es nach und notierst es dir.

Das Hören der deutschen Sprache hilft dir auch, Grammatikregeln zu lernen und zu verstehen. So schnappst du automatisch die Konjugationen von Verben oder die richtigen Satzstellungen auf.

Tipp

Pass den Inhalt deinem Können an! Es nützt dir nämlich nichts, wenn du einen Podcast hörst und nichts verstehst.

  1. Deutsch sprechen

Du hast viele Vokabeln gelernt, kennst wichtige Grammatikregeln und verstehst schon viel? Dann solltest du unbedingt Deutsch sprechen – und das möglichst täglich.

Ich weiß, dieser Punkt kann sehr schwierig sein. Vielleicht hast du keinen Freund, der Deutsch spricht. Oder du kannst einen teuren Sprachkurs nicht bezahlen. Trotzdem solltest du das Sprechen nicht vernachlässigen.

Such doch im Internet nach Tandempartnern oder Leuten, die sich gerne mit dir austauschen. Hier gibt es auch einige Apps, die dir weiterhelfen können. Alternativ wirst du vielleicht in passenden Social Media Gruppen fündig.

Vielleicht kannst du einen Ausflug nach Deutschland machen und so neue Leute kennenlernen. Es gibt Sprachaustausch-Programme, sodass du einige Wochen oder Monate in Deutschland verbringen kannst.

  1. Dem aktuellen Geschehen folgen

Du möchtest wissen, was die deutsche Sprache ausmacht und was die Deutschen bewegt? Dann solltest du unbedingt dem aktuellen Geschehen folgen.

Dazu kannst du deutsche Nachrichten wie die Tagesschau schauen, Zeitung lesen oder dich auf Social Media umsehen. Der große Vorteil: Du lernst Deutsch und bleibst informiert.

Zudem bekommst du so einen Einblick in die deutsche Kultur. Du lernst, wie die Deutschen “ticken” und mit welchen Themen sie sich aktuell beschäftigen.

Das hilft dir im Übrigen auch, wenn du dich mit Deutschen unterhalten möchtest. Indem du dem aktuellen Geschehen folgst, wirst du immer ein gutes Gesprächsthema finden.

  1. Weitere Ressourcen nutzen

Viele kennen das Sprachenlernen mit einem Buch, das Grammatikthemen und Übungen enthält. Doch diese einseitige Lernmethode muss nicht sein!

Du hast heute viel mehr Möglichkeiten, um eine Sprache mit viel Spaß zu lernen. Es gibt kostenlose Apps wie die Deutschtrainier A1-App vom Goethe-Institut.

Auch auf meiner Seite findest du interaktive Übungen. Sie helfen dir, die Regeln anzuwenden und zu trainieren. Statt stur in ein Buch zu schreiben, kannst du solche Übungen motiviert lösen.

Schaust du gerne kurze Videos? Dann schau dich doch auch auf YouTube um. Dort findest du viele Videos, die Themen zur deutschen Sprache behandeln. Ein solcher Kanal ist Hallo Deutschschule, der lustige und leicht verständliche Videos zur Verfügung stellt.

8 Tipps, um die deutsche Grammatik schneller zu lernen

Deutsch ist keine einfache Sprache – das ist mir bewusst. Schließlich habe ich auch einmal bei Null angefangen.

Aber ich kann dich beruhigen. Mit meinen Tipps lernst du die deutsche Grammatik schneller und einfacher.

Du glaubst mir nicht? Dann schau dir die 8 Tipps an und probier es aus!

8 Tipps zum schneller lernen (Deutsche Grammatik)

8 Tipps für ein schnelles Lernen der deutschen Grammatik

Deutsche Grammatik leicht gemacht und schnell gelernt – hier sind meine 8 Tipps für dich:

  1. Wähle gute Materialien

Gute Materialien sind das A und O zum schnellen Lernen der deutschen Grammatik. Egal, ob du ein Grammatikbuch, eine Website oder eine andere Quelle nutzt.

Die Reihenfolge der Regeln sollte gut gewählt sein – sie müssen aufeinander aufbauen. Die Regeln selbst müssen einfach erklärt sein: Du musst sie verstehen!

Hier sind ein paar Grammatik-Bücher, die ich dir empfehlen kann:

Möchtest du kein Buch kaufen, dann schau dich auf meiner Website um. Da findest du zu vielen Grammatikthemen einen Beitrag. Wie gewohnt, sind die Inhalte einfach und verständlich erklärt.

  1. Achte auf visuelle Hilfen

Wie gut kannst du eine Grammatikregel lernen, wenn du einen Text mit 500 Wörtern vor dir hast? Gar nicht! Deshalb sind visuelle, optische oder bildliche Hilfen auch so wichtig.

Bilder, Zeichnungen, Grafiken, verschiedene Markierungen oder kurze Notizen helfen dir, eine neue Regel schnell und einfach zu lernen.

Auch hier ist es wichtig, dass du das Grammatikthema verstehst. Du musst am Schluss wissen, worum es geht und wie du die Regel anwenden kannst.

Schau einmal, wie ich das in meinem Grammatikbuch gemacht habe:

Tipps

Es hilft dir beim Lernen, wenn du dir eigenen Grafiken erstellst. Fertige zum Beispiel Mindmaps an oder markiere dir wichtige Stellen und mach dir bildhafte Notizen.

  1. Formuliere die Grammatikregeln selbst

Du hast eine neue Regel gelernt und willst wissen, ob du alles verstanden hast? Dann fasse das neue Grammatikthema in eigenen Worten zusammen.

Das Aufschreiben neuer Grammatikthemen hat zwei Vorteile: Du übst dich im Schreiben und in deinem Ausdruck – das ist toll. Aber vor allem weißt du danach, ob du das Thema wirklich verstanden hast.

Sollte das bei einer Regel nicht ganz klappen, weißt du genau, dass du dieses Thema noch einmal anschauen musst. Du wirst sofort merken, wo es noch Fragezeichen gibt.

Diese Wissenslücken kannst du dann einfach aufarbeiten. Oder du hast alles verstanden und gehst zu den Übungen, um dein Wissen zu festigen.

  1. Integriere die Grammatikthemen in vielfältige Übungen

Du hast eine neue Regel erstmals verstanden? Das ist super, aber noch nicht das Ende. Jetzt geht es ans Üben!

Hier empfehle ich dir zwei Dinge: Wähle vielseitige Übungen aus und probiere dich im kontextbezogenen Lernen.

Vielfältige Übungen bedeuten für mich, dass du nicht immer nur Lückentexte ausfüllst. Probiere auch einmal Wahr-Falsch-Rätsel, ganze Sätze schreiben, Fehlersuche, Buchstabensalate oder andere Lernformen aus.

Kontextbezogenes Lernen heißt, dass du die neuen Regeln in Liedern, Gesprächen oder Texten suchst. Statt vorgefertigter Übungen gehst du selbst auf Spurensuche.

Dazu nimmst du dir beispielsweise einen Liedtext deines deutschen Lieblingsmusikers und suchst nach Beispielen für deine neu gelernte Regel. Wo gibt es Akkusative, Nominative, Genitive und Dative? Oder wie wurden die Verben konjugiert?

  1. Nutze interaktive Übungen

Du sitzt gerne am Laptop oder hast dein Smartphone oft in der Hand? Das ist perfekt! Versuch doch die Grammatik zu festigen, indem du interaktive Übungen machst.

Interaktive Übungen kannst du am Laptop oder Smartphone machen. Sie helfen dir, dein Wissen zu einem Grammatikthema zu festigen.

Und wo findest du solche Übungen? Schau einmal, ich mache dir ein paar Vorschläge:

Merk dir

Es gibt auch viele kostenlose Apps, die dir beim Lernen der deutschen Grammatik helfen. Such doch einmal in deinem App-Store oder probier die Deutschtrainer-App vom Goethe-Institut aus.

  1. Analysiere deine Fehler

Wurdest du in der Schule auch immer aufgefordert, deine Fehler zu korrigieren? Das hatte einen guten Grund, denn du lernst sehr viel von deinen Fehlern.

Deshalb rate ich dir, deine gelösten Übungen zu überprüfen und dann zu korrigieren. Also überlege dir genau, was du falsch gemacht hast und wieso. Du sollst deine Fehler ausführlich analysieren. Weshalb?

Weil du die Fehler so nicht noch einmal machst und mehr über das Grammatikthema lernst! Nimm dir also diese Zeit, sie ist wertvoll für dich!

Tipp

Du machst den gleichen Fehler immer wieder? Dann schreibe dir das auf und lese oder lerne die korrekte Regel jeden Abend vor dem Schlafengehen.

  1. Übe regelmäßig

Einmal lesen und schon können? So sieht die Realität leider nicht aus. Kontinuität ist das Zauberwort, wenn es um das Sprachenlernen geht.

Plane jeden Tag 15 bis 30 Minuten ein, um Deutsch zu lernen und widme dich dabei auch immer einem Grammatikthema. Wiederhole dieses mehrere Tage nacheinander – nämlich so lange, bis du es sicher anwenden kannst.

Erst durch eine regelmäßige Wiederholung kannst du ein Grammatikthema verinnerlichen. Dazu gehören auch viele Übungen, um die Theorie anzuwenden.

Allgemein lohnt es sich, wenn du die Grammatikregeln alle paar Wochen oder Monate wieder auffrischst. So bleiben sie für immer in deinem Gedächtnis.

  1. Greife auf weitere Ressourcen zurück

Grammatikbücher und interaktive Übungen sind längst nicht alles. Heute kannst du auf viele weitere Ressourcen zurückgreifen. Hier ein paar Beispiele:

  • Deutsche Filme, Serien und Games
  • Podcasts und Hörbücher auf Deutsch
  • YouTube-Channels mit Erklärungen von Grammatikthemen
  • Apps zum Deutschlernen
  • Online-Spiele zum Deutschlernen
  • Deutsche Lieder und Reime

Du möchtest mehr Informationen, wo du solche Filme, Podcasts oder Apps findest? Dann schau doch bei Deutsch lernen für Ausländer nach.

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